Andere über mich

Die Zeitungen »Junge Freiheit« und »Neues Deutschland« veröffentlichten 1998 Aufsätze von mir zur Frage des nationalen Selbstverständnisses. So unterschiedlich die beiden Zeitungen auch sind: die Abwehrreflexe waren ähnlich. Solche Reflexe lähmen die öffentliche Debatte bis heute. Umso wichtiger ist es, die Debatte zu führen.

„»Wie national muss die Linke sein?« fragte sich und die Leser die ND-Redaktion (…) Als Denkhilfe gab sie den Ratschlag des jungen freiheitlichen Roland Wehl mit auf den Weg. Dieser empfahl, die »Nation zur Sache des Volkes zu machen« und beklagte die »antinationalen Reflexe der Linken«, die bislang nur »der Rechten genützt hätten«.”
Aus der Tageszeitung »Neues Deutschland (ND)«, 13./14.02.1999

„Wenn Roland Wehl nun – frei nach Horkheimer – meint, dass von der »reeducation« nur reden dürfe, wer gleichzeitig auch von den Opfern des Nationalsozialismus rede, dann zeigt er, dass er selbst ein gelehriger Schüler der »reeducation« ist.“
Aus der Wochenzeitung »Junge Freiheit (JF)«, 02.10.1998

„Roland Wehl berührt das verlogene oder teilweise ungeklärte Verhältnis der Rechten zum Widerstand im Dritten Reich …“
Aus der Wochenzeitung »Junge Freiheit (JF)«, 25.09.1998

„Es geht ihm nicht um die Nation und einen geläuterten Patriotismus, sondern um eine inhaltlich bankrotte Linke, die es wieder aufzubauen gelte (…) Für Roland Wehl ist die Nation nur ein nützliches Element für eine programmatisch brachliegende Linke.“
Aus der Wochenzeitung »Junge Freiheit (JF)«, 11.09.1998

„Für einige Leser hat, so scheint’s, mit der Diskussion um Nation und Linke (…) eine Art Weltuntergang stattgefunden (…) Wehl von der »Jungen Freiheit«, das Monster!“
Aus der Tageszeitung »Neues Deutschland (ND)«, 01.09.1998

„Die Erscheinungen sind von Herrn Wehl richtig und sensibel beschrieben (…) Ich hoffe, es gibt zu den aufgeworfenen Ansichten viele offene Fragen und wenig fertige Antworten.”
Aus der Tageszeitung »Neues Deutschland (ND)«, 07.08.1998

„Die Zeitung »Neues Deutschland (ND)« veröffentlichte einen Artikel, in dem Wehl die Bedeutung des nationalen Selbstverständnisses für den gesellschaftlichen Zusammenhalt thematisierte. Der Beitrag löste eine heftige Debatte aus.“
Prof. Dr. Peter Brandt 2026 in: „Sich ändern, um sich treu zu bleiben“