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| Was ist heute heute 'national'? | |
| Über die Verbrechen des NS-Regimes und die Bedeutung der Wehrmachtsausstellung | |
| von Roland Wehl | |
Lauter Mißverständnisse: Ein großes deutsches Unternehmen verweigert der JUNGEN FREIHEIT seine Leistung. Man will nicht in die Schußlinie derjenigen geraten, die die JUNGE FREIHEIT angreifen. Das Unternehmen fürchtet um seinen guten Ruf. Eine öffentliche Diskussion könnte dem Geschäft schaden. Mit einer Unterschriftenaktion versuche ich, dem Unternehmen ersatzweise eine ganz andere Diskussion aufzuzwingen: Eine Diskussion über Pressefreiheit. Das Unternehmen lädt mich zu einem Gespräch ein. Man habe nichts gegen die JUNGE FREIHEIT, man wünsche der JUNGEN FREIHEIT sogar viel Erfolg, heißt es. Augenzwinkernd sagt mir ein Vorstandsmitglied: 'Ich denke genauso wie Sie!' Ich fühle mich mißverstanden. Ein Unternehmensberater lädt mich zu einer Veranstaltung ein. In dem Einladungsschreiben wird der Vortrag eines deutschen Historikers angekündigt. Der Historiker wird als 'bewußter Jude' bezeichnet, der 'Deutschland verbunden' sei. Das soll vielleicht anerkennend klingen. Ich empfinde es jedoch wie eine rhetorische Ausbürgerung. Ich will dem Unternehmensberater nicht Unrecht tun. Deshalb verabrede ich mich mit ihm zu einem Gespräch. Der Unternehmensberater stellt sich ahnungslos. Er weiß nicht, wovon ich rede. Am nächsten Tag weiß er es doch. Er schickt mir eine Ausladung. Eine Veranstaltung in einem Nobel-Hotel in Berlin: Junge Männer in Schlips und Kragen versammeln sich. Manche kommen mit Frau oder Freundin. Der Veranstalter reicht zu Beginn des Vortrags ein Freigetränk. Gemeinsam wird auf das Wohl des deutschen Vaterlandes getrunken. Die Mitglieder der Gruppe geben sich etabliert. Dann folgt das erbauliche Referat. Anschließend gibt es einen Umtrunk in der Bar. Man(n) fährt nach Hause. Wieder ist ein Kampf um die Nation gewonnen. Gespräch mit einem Teilnehmer aus dem Kreis. Das Gespräch besteht aus Andeutungen und schein-konspirativen Bemerkungen: 'Du weißt schon, was ich meine'. Ich weiß es nicht. Der Gesprächspartner ist Parteipolitiker, der sich auskennt mit Strategie und Taktik. 'Den Mann kann man aufbauen' sagt er über einen anderen Mann, den ich nicht kenne. 'Den Mann müssen wir ersetzen' sagt er wiederum über einen Mann, der gerade einige Wochen zuvor von ihm mit 'aufgebaut' worden war. Meistens leiden diejenigen, die andere Menschen 'aufbauen' und 'abbauen' wollen, an Selbstüberschätzung. Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei ihnen auseinander. Das ist gut so. Trotzdem frage ich mich, was für ein Menschenbild mein Gesprächspartner hat. Welche Politik ist von ihm zu erwarten? Ist mein Gesprächspartner eine Ausnahmeerscheinung oder der Regelfall? Und wie ist das mit den anderen Teilnehmern dieser Hotel-Runde? Warum finde ich die meisten von ihnen unsympathisch? Ein Bekannter sucht für die JUNGE FREIHEIT nach Wegen aus der Finanzkrise. Er spricht von Kontakten 'zur Wirtschaft'. Er kennt einen bedeutenden 'rechten' Unternehmer, der der JUNGEN FREIHEIT freundlich zugeneigt sei. Der Unternehmer ist in der Tat bedeutend und sehr vermögend. In seinem Imperium herrschen frühkapitalistische Zustände. Aus der Unterstützung für die JUNGE FREIHEIT wird nichts. Der Unternehmer entscheidet sich dagegen. Die JUNGE FREIHEIT ist nicht nach seinem Geschmack. Noch ein Mißverständnis: Ein Pfadfinderlager irgendwo im Westen. Der Pfadfinderbund will seinen Mitgliedern auch ein Bekenntnis zur Nation vermitteln. Unter den Pfadfindern auch Jugendliche, denen man ansieht, daß mindestens ein Elternteil nicht deutsch ist. Diesen Eltern ist es offenbar wichtig, ihre Kinder gerade diesem Pfadfinderbund anzuvertrauen. Andere Eltern haben damit ein Problem. Sie melden ihre Kinder ab. Für sie ist der Jugendbund nicht mehr 'national' genug. Gespräch mit einer PDS-Wählerin: Die Frau sagt, was sie im vereinten Deutschland vermißt. Die Bundesrepublik empfindet sie als kalt. Es fehlt ihr die Solidarität unter den Menschen. Es gebe keinen Zusammenhalt. Man lebe nebeneinander. Für die Frauen sei es schwerer als früher. Sie sei nicht für die Wiedervereinigung gewesen, aber die DDR wolle sie auch nicht wiederhaben. Die PDS wähle sie nicht aus (N)ostalgie, sondern weil sie den Kandidaten dieser Partei am ehesten vertrauen könne. National sei sie nicht, sagt sie. Auch ein Mißverständnis? Im Parteivorstand der Republikaner sitzt Hans Hirzel, ehemaliges Mitglied der 'Weißen Rose'. Er kämpfte für ein besseres Deutschland und mußte sich dafür vor dem Volksgerichtshof verantworten. Aufgrund seines jugendlichen Alters blieb er von der Todesstrafe verschont. Bis Kriegsende saß er im Zuchthaus. Was geht in diesem Mann vor sich, wenn er heute als 'Rechtsradikaler' oder 'Nazi' beschimpft wird? Was empfindet er, wenn er auf Menschen trifft, die den Widerstand im Dritten Reich als 'antinational' verächtlich machen? Wie lassen sich diese vielen Mißverständnisse entwirren? Sind die Begriffe 'rechts' und 'national' überhaupt deckungsgleich? 'Rechts' ist derjenige, der den knallharten Kapitalismus propagiert. 'National' kann nur derjenige sein, der in der Lage ist, die Menschen zu lieben, für die er Politik machen will. 'Rechts' ist derjenige, der billige Arbeitskräfte aus dem Ausland anwirbt, um sie morgen wieder abzuschieben, wenn er sie nicht mehr braucht. 'Rechts' ist derjenige, der selbst satt und versorgt ist, aber andere, die ohne Arbeit sind, als arbeitsscheu denunziert. 'Rechts' ist derjenige, der sich über Ausländer in unserem Land erregt, und nicht versteht, daß ein Großteil dieser Ausländer Bündnispartner sind. 'Rechts' ist derjenige, der sich über die Schadenersatzforderungen gegenüber deutschen Unternehmen erregt, die seitens der NS-Opfer heute gestellt werden. Mit 'national' hat das alles gar nichts zu tun. Wer sich heute zur Nation bekennt, muß sich auch zu den Verbrechen bekennen, die im Namen Deutschlands von Deutschen begangen wurden. Dies ist nicht nur einfach ein Teil unserer Geschichte. Wer die Nation verteidigen will, muß sich in besonderem Maße mit dem Mißbrauch der Nation auseinandersetzen. Die Erinnerung an den damit zusammenhängenden Verlust ist ein Teil des nationalen Vermächtnisses, das zu bewahren ist. Die von den Nazis erschossenen oder vergasten Juden sind ebenso ein Teil dieses Verlustes wie die durch die Vertreibung ausgelöschte Kultur im damaligen Osten Deutschlands. Wer dieses Vermächtnis bewahren will, muß über einen kritischen und differenzierenden Blick verfügen. Das schließt gleichermaßen eine pauschale Verurteilung wie eine pauschale Ehrenbezeugung aus. Deshalb ist die Botschaft der Wehrmachtsausstellung falsch und richtig zugleich. Die Ausstellungsmacher zeigen die Verbrechen von Soldaten, mit denen sie selbst nichts zu tun haben. Es sind ganz andere Deutsche als sie – die Ausstellungsmacher – selbst. Diese Distanz gegenüber den Tätern ist der Ausstellung anzumerken. Deshalb ist sie politisch unglaubwürdig und ohne wirkliche Aussagekraft. Trotzdem ergeben sich auch aus der Wehrmachtsausstellung Fragen an eine politische Rechte, die sich selbst als 'national' bezeichnet. Was hat diese Rechte getan, um das Andenken gerade auch des nationalen Widerstandes zu bewahren, dem Rechte und Linke angehörten? Was hat diese Rechte getan, um jungen Deutschen eine Orientierung zu geben zwischen der Verzweiflung über deutsche Verbrechen und der Bejahung der nationalen Geschichte? Liegt es wirklich nur daran, daß deutsche Geschichte immer wieder auch politisch instrumentalisiert wurde? Warum fällt es dieser Rechten so schwer, sich aus dieser selbstverordneten Abhängigkeit zu lösen? Wenn die deutsche Rechte eine nationale Kraft sein will, muß sie sich diesen Fragen stellen. Nicht um irgendeine Anerkennung seitens anderer politischer Lager zu erringen, sondern um der eigenen geistigen Kraft und der eigenen Glaubwürdigkeit willen. Das ist nicht nur eine Frage der Vergangenheit, sondern natürlich auch der aktuellen Politik. Beispiel: Deutschland als Einwanderungsland. Die gegenwärtige Ausländerpolitik der Bundesrepublik Deutschland führt dazu, daß vor allem die sozial Schwächsten der deutschen Gesellschaft die Folgen zu tragen haben. Hinzu kommt eine verheerende Eigendynamik: Menschen, die die Ausländerpolitik als fehlerhaft erleben, sind damit konfrontiert, daß sie ihre Meinung nicht sagen dürfen, wenn sie nicht noch stärker ins Abseits gestellt werden wollen. Das führt zu einer zusätzlich verschärften Wahrnehmung des Problems. Die Menschen verändern sich seelisch. Der Ausländer wird ihr Feind. Sie beginnen zu hassen. 'Rechte' Politik, die national sein will, muß aus diesem Teufelskreis einen Ausweg weisen, der die Menschenwürde des Ausländers schützt und den deutschen Nachbarn davor bewahrt, den anderen zu hassen. Rechte Parteien werden heute in hohem Maße von Menschen gewählt, die nicht zu den Stärksten der Gesellschaft gehören. Sie werden gewählt, weil die Menschen von der Politik der Etablierten enttäuscht sind. Von der heutigen politischen Rechten, die nicht bereit ist, sich den eigenen Fehlern und Versäumnissen zu stellen, droht ihnen die nächste Enttäuschung. In dem Beitrag von Hans-Ulrich Pieper in der vergangenen JUNGEN FREIHEIT sind die klassischen rechten Stereotypen im Zusammenhang mit der 'Vergangenheitsbewältigung' aufgewärmt worden. Der Feind ist nicht das verbrecherische NS-Regime, sondern die von langer Hand vorbereitete 'Umerziehung', die in Wirklichkeit eher ein naives pädagogisches Programm war. Wer diesem Programm mehr Bedeutung zumißt als den Verbrechen, sollte seine Sehschärfe prüfen lassen. Wenn Deutschland heute kulturell domestiziert ist, so liegt das vielleicht auch an dieser Fehleinschätzung. Wer nicht von den Opfern spricht, soll von der 'Umerziehung' schweigen. (ams gruppe)
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| © Roland Wehl aus: Junge Freiheit, 04.09.1998 | |
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| Der 20. Juli ist im Kalender der Bundesrepublik ein fester Termin, doch in Wahrheit steckt er ihr wie eine Karpfengräte im Hals. Würde dieses Land, in dem schon das Ladenschlußgesetz als politischer Ernstfall gilt, sich an der Courage dieser Männer, die ihr Leben an die Rettung ethischer Werte gesetzt haben, ehrlich messen, müßte es zuerst die Verzwergung des Politischen und des geschichtlichen Denkens realisieren, die sich in ihm vollzogen hat. Gewiß, als eine der Lehren aus dem 20. Juli wird die "Zivilcourage" beschworen, doch diese bezeichnet nur die Fähigkeit, eine offiziell favorisierte Meinung beziehungsweise Haltung als Widerstand gegen Staat und Gesellschaft zu inszenieren und neben selbstgefälliger moralischer Überlegenheit auch noch in den Genuß staatlicher Subventionen zu kommen. Dieser Tag liegt quer zum Selbstverständnis dieser Republik, vor allem, weil die ethischen Überzeugungen, für die er steht, rückgebunden waren an einen deutschen Patriotismus. Man wird den Männern des 20. Juli nur gerecht, wenn man sie in ihrer Widersprüchlichkeit und Entwicklung begreift. Viele entstammten den alten Führungsschichten, die sich nach 1933 nur zu gern im Opportunismus geübt hatten. Der Diplomat Ulrich von Hassell, einer der Mitverschwörer, vermerkte in seinem Tagebuch mit zunehmender Verbitterung, wie Militärs und Beamte sich durch Erfolge Hitlers oder durch Zuwendungen korrumpieren ließen. Die moderne Massengesellschaft war vielen innerlich fremd, die Mahnung Ernst Jüngers, um Erfolg zu haben, müsse man auch am Mikrofon stärker sein als Hitler, konnten sie kaum begreifen. Diesen schwachen Punkt hat Goebbels genau erfaßt, als er in seinem Tagebuch sinnierte, er selber hätte eine vergleichbare Aktion gewiß zum Erfolg geführt. Politischen Strategen wie Moltke war deshalb klar, daß ein erfolgreicher Staatsstreich nur der Anfang von tiefgreifenden Umwälzungen sein konnte. Der 20. Juli und seine Vorgeschichte zeigen, daß Deutschland und seine Eliten zur Selbsterneuerung fähig waren. Ein breitgefächertes Bündnis aus Gewerkschaftern, Sozialdemokraten, Bildungsbürgern, Beamten, Geistlichen, preußischen Konservativen und Militärs hatte sich dazu zusammengefunden. In diesem Bündnis lag die Chance auf eine politische Umgründung Deutschlands bei gleichzeitiger Wahrung seiner inneren Kontinuität. Über die Möglichkeiten, die ein erfolgreiches Attentat eröffnet hätte, kann man nur spekulieren. Bestimmt wären die Judendeportationen umgehend gestoppt, die KZs geöffnet, Prozesse gegen führende NS-Leute sowie Friedensbemühungen eingeleitet worden. Die bedingungslose Kapitulation wäre Deutschland kaum erspart geblieben, trotzdem hätte es sich in einer ungleich besseren Position befunden als im Mai 1945. Dem "Wüstenfuchs" Erwin Rommel wird von seinen Kriegsgegnern bis heute Respekt gezollt - hätten sie ihm den Posten als neuer Armeechef dauerhaft verweigert? Die beiden langjährigen KZ-Insassen Kurt Schumacher und Martin Niemöller sowie Bischof Clemens Graf von Galen, der "Löwe von Münster", der todesmutige Brandreden gegen das Regime geschleudert hatte, wären sie als Vertreter eines neuen Deutschland ins Ausland gereist, um mit ihrer Person gegen die Kollektivschuldthese zu bürgen - hätten sie in der Öffentlichkeit nicht wenigstens ein Nachdenken ausgelöst? Vielleicht wären Teile Hinterpommerns und Niederschlesiens für Deutschland gerettet worden. Vielleicht. Auf jeden Fall wäre der geistig-moralische Zusammenbruch nicht so total gewesen. Die Traditionen und Institutionen, die für das staatliche Leben ein notwendiges Korsett bilden, wären weniger stark zerstört und kompromittiert worden. Es hätte kein Gefühl der totalen Niederlage gegeben, das sich in einen nationalen Masochismus verwandelt hat, damit es überhaupt ertragen werden kann. Die selbstherrliche "anglo-amerikanische Geschichtserzählung über den Zweiten Weltkrieg", die "den Triumph der freiheitlichen Zivilisation des Westens über seine totalitären Herausforderer ins Zentrum der historischen Erinnerung" stellt (Richard Herzinger), wäre nicht so dominant geworden und hätte nicht das - vorläufige? - Ende des geschichtlichen Bewußtseins in Deutschland und den Anfang seiner kulturellen und geistigen Verödung markiert. Das gescheiterte Attentat vom 20. Juli hat zu einer Verschiebung der innerdeutschen Machtverhältnisse geführt: Weg von den preußischen Eliten, die einst Stil und Geist des Staates bestimmt hatten, die nun teils ermordet und teils ihrer ökonomischen und lokalen Basis beraubt wurden, hin zum rheinischen und süddeutschen Bürgertum. Es war ein Grundfehler des Deutschen Reiches gewesen, diese Schichten nicht sofort nach 1871 in die politische Führung einbezogen zu haben. Die Korrektur fand nun als gewaltsamer Kontinuitätsbruch in einem immer noch jungen, seiner nie sehr sicher gewesenen Nationalstaat statt. Selbst Konrad Adenauer war zuletzt voller Sorge, ob die Bundesrepublik, deren wirtschaftliche Prosperität beispiellos war, für schwierige Zeiten nicht über zu wenig politische Substanz und Prägnanz verfüge. Tatsächlich droht die deutsche Wiedervereinigung sich zu einer Staatskrise auszuwachsen. Wenigstens für die symbolpolitische Vakanz hat Gerhard Schröder wieder einmal Gespür bewiesen. Die Regierungsklausuren zur Reformierung des gen Oder ausgedehnten Rheinbundstaates finden im brandenburgischen Schloß Neuhardenberg statt, das nicht nur der Sitz des preußischen Staatskanzlers und Reformers war, sondern auch ein wichtiger Treffpunkt der Männer des 20. Juli. Noch bleiben solche medialen Inszenierungen ohne Konsequenzen. Vielen tonangebenden Kräften im Land scheint das Scheitern des 20. Juli und seine Spätfolgen insgeheim ganz recht zu sein. Man kann das unter anderem an der ausgebliebenen Restitution der enteigneten "Junker" ablesen, darunter auch solcher, die wegen ihrer NS-Gegnerschaft enteignet und ermordet wurden. Dabei spricht ökonomisch und - angesicht der anhaltenden Landflucht aus der Ex-DDR - auch psychologisch nichts mehr dagegen. Offenbar soll verhindert werden, daß ein Traditionsbestand, der über den Horizont dieser umerzogenen Bundesrepublik hinausreicht, wieder einen regionalen Bezugs- und Ausgangspunkt erhält. Andererseits sind heftige Suchbewegungen im Gange, weil jeder spürt, daß die Dinge so nicht weiterlaufen können. Es ist durchaus denkbar, daß sie schon bald bei dem Patriotismus, dem Opfersinn und dem Mut fündig werden, die am 20. Juli 1944 durch das Blut der Besten besiegelt wurden. | |